Terræ motus
- 29. März 2025, 19 Uhr, Nydeggkirche Bern
- 30. März 2025, 15.30 Uhr, Nydeggkirche Bern
Werke von Benjamin Britten, Antoine Brumel, Edvard Grieg, Ethel Smyth, Charles Villiers Stanford, Thomas Tallis u.a.
Eintritt frei - Kollekte
Die 12-stimmige «Missa Et ecce terrae motus» des franko-flämischen Renaissance-Komponisten Antoine Brumel gehört zu den herausragendsten Werken ihrer Zeit. Aufgrund ihrer dichten Klangtextur und der zugrunde liegenden Antiphon «Et ecce terrae motus» ging sie als «Erdbebenmesse» in die Musikgeschichte ein. Brumels Erdbebenmusik ist dabei gleichermassen physische Erschütterung wie mystische Ergriffenheit.
Jenem geheimnisvollen Beben des Unbewussten spüren wir in Nachtmusiken von Ethel Smyth, Thomas Tallis, Charles Villiers Stanford u.a. nach, während Benjamin Brittens Kampflied «Advance Democracy» den Bogen zu den politischen Erdbeben unserer Gegenwart schlägt.
Paula Haeni und Bidu Rüegsegger verweben mit Bassklarinette und E-Bass dieses vokale Beben mit Drones und wabernden, elektronisch verfremdeten Klangschichtungen.
Paula Haeni Bassklarinette, Electronics
Bidu Rüegsegger Bass, Electronics
Vokalensemble suppléments musicaux
Moritz Achermann Leitung